Die Hilfe für deine Social Media Strategie

Social Media Strategie

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Social Media ist nur ein Buzzword, bis Sie eine Strategie entwickelt haben

Wir haben für dich eine Anleitung für eine perfekte Social Media Strategie erstellt. Wir wollen diese so einfach wie möglich gestalten, indem wir viele Fragen stellen, die du dir und deinem Team stellen kannst. Mit der Beantwortung der Fragen stellst du deine Strategie auf.

Zuerst solltest du dich fragen, ob Social Media für Dich geeignet ist. 

Stell dir folgende Fragen:

  • Du möchtest im Internet mit möglichst wenig Aufwand Kunden gewinnen und Interessenten auf Dich aufmerksam machen?
  • Du hast gemerkt, dass Zeitungswerbung, Flyer oder andere Werbemaßnamen nicht den gewünschten Ergebnisse bringen?
  • Du möchtest Kunden in Deiner Stadt und Deiner Region gewinnen?
  • Du möchtest planbar und automatisiert 24/7 Kundenanfragen und Verkäufe erzielen?
  • Du möchtest langfristig Deine Konkurrenz überholen und in Deiner Stadt und Deiner Region zum Branchen-Führer werden?
  • Du bist bereit in den Erfolg Deines Unternehmens zu investieren?
  • Deine Produkte oder Dienstleistung sind überdurchschnittlich gut?

Wenn du die Fragen mit JA beantwortest hast, dann ist Social Media perfekt für dich!

Das SOSTAC-Modell für deine Social Media Strategie

Jeder Social Media Account benötigt einen sehr guten Marketingplan. Der Plan sollte aber nicht nur einen Überblick über die Strategie und die jeweiligen Ziele sein, sondern zudem ein praktisches Arbeitsdokument und Steuerungselement des Social Media Managements sein.

SOSTAC ist ein Akronym für die 6 Schritte des Marketingplans: 

  • Situation (situation): Wo stehen wir jetzt? 
  • Ziele (objectives): Wo wollen wir hin? 
  • Strategie (strategy): Wie kommen wir dorthin? – Big Picture 
  • Taktiken (tactics): Wie kommen wir dorthin? – Die Instrumente, die wir zur Umsetzung der Strategie einsetzen 
  • Maßnahmen (actions): Wer wird was und wann tun?
  • Kontrolle (control): Wie können wir den Prozess steuern, messen und entwickeln?

Zusätzlich werden die drei wichtigsten Ressourcen, die 3 M´s in die Betrachtung mit einbezogen:

  • Men (and Women): Männer und Frauen, Fachwissen und Fähigkeiten, um die unterschiedlichen Aufgaben zu erfüllen
  • Money: die finanzielle Ausstattung
  • Minutes: die zeitliche Ressourcen

Jeder Schritt bezieht sich auf die Erkenntnisse des vorherigen Schrittes. Das Modell bietet eine logische Ordnung für die Bearbeitung eines Marketingplans und die einzelnen Prozesse werden kritisch bewertet.

Zusammenfassend ist das SOSTAC-Modell eine einfache Möglichkeit, nicht nur Social Media Marketing zu planen, sondern das gesamte Marketing zu organisieren.

Es verwandelt ein breites Ziel, das sich anfangs überwältigend anfühlen kann – wie z.B. mehr Umsatz oder die Markenbekanntheit erhöhen – in eine umsetzbare und greifbare Roadmap, die zeigt, wie Sie erfolgreich sein werden. 

1. Die Analyse der derzeitigen Situation

Die Situationsanalyse ist im SOSTAC-Modell das Fundament und dauert somit am längsten. Sie soll die Wettbewerbsvorteile und -nachteile des Unternehmens bestimmen und mögliche zukünftige Einflüsse bewerten. Folgende Analysen werden einbezogen: 

  • Social Media Audit: Derzeitige Unternehmensperformance in den sozialen Medien
  • Wettbewerbsanalyse
  • Kundenanalyse (Wer? Warum? Wie?)
  • Marktanalyse (SWOT-Analyse)
  • Aktuelle Markttrends

 

Social Media Audit

Ein Social-Media-Audit ermöglicht die Bewertung aller Social Media Auftritte.Schaue folgende Punkte an: 

  • Durchschnittliche Posts pro Woche
  • Anzahl der Anhänger
  • Durchschnittliche Anzahl von Likes
  • Durchschnittliche Anzahl der Kommentare, Shares und Retweets
  • Persönliche Erfolgsbewertung (1-10): Wie erfolgreich sind deine Account deiner Meinung nach? 

Teste unsere Tabelle:

 

Posts pro Woche

Anzahl der Anhänger

Anzahl von Likes

Anzahl der Kommentare

Anzahl der Shares und Retweets

Persönliche Erfolgs-

bewertung (1-10)

Facebook

      

Instagram

      

Twitter

      

TikTok

      

Snapchat

      

andere

      

 

Wettbewerbsanalye

Eine Wettbewerbsanalyse zeigt Beispiele für Best- und Worst-Practice. Schaue nicht nur auf etablierte Wettbewerber, sondern auch auf Start-ups, denn hier findest du sehr viel kreatives Potenzial.

Sammel auch Informationen über Social Media Accounts, die nicht nur in deiner Branche sind. Du kannst durch das Beobachten sehr viel lernen.

Falls du keine Zeit für die Wettbewerbsanalyse hast oder sehr gute Beispiel-Accounts kennenlernen willst, kannst du dich gerne bei uns melden.

Für die Wettbewerbsanalyse sammelst du die gleichen Informationen wie bei deinem Audit. Achte auf Besonderheiten: Was läuft gut, was schlecht. Du kannst aus deren Fehlern lernen und du ersparst dir monatelanges Herumprobieren.

 

Die Zielgruppen-Analyse

In diesem Abschnitt wollen wir mehr über unsere Zielgruppe erfahren.

Beginnen wir mit einigen klassischen “Wer”-Fragen: 

  • Wer ist unser idealer User? Identifiziere die demografische Zusammensetzung deiner Zielkunden, einschließlich:
    • Alter
    • Geschlecht
    • Beruf
    • Einkommensniveau
    • Bildungsniveau
    • Art der Branche
    • Anzahl der Mitarbeiter
    • Art des Unternehmens
    • Einnahmen
  • Wir können die Daten mit den Analyse-Tools von Facebook, Twitter, Xing etc. vergleichen und auch die Veränderungen im Zeitverlauf beobachten:
    • Wer sind unsere User, die unsere Beiträge teilen/kommentieren und wann interagieren sie mit unseren Beiträgen?
    • Wer sind unsere treusten Anhänger? 
    • Wer sind unsere einflussreichsten Kunden, Besucher und Follower? 

Anschließend stellen wir uns die “Warum”-Fragen:

  • Warum liken unsere Kunden unsere Beiträge? 
  • Warum besuchen sie unsere Accounts?
  • Warum teilen sie unseren Content? 
  • Warum erhalten wir negative Kommentare? 

Die “Warum”-Fragen sind die schwierigsten der Fragen bezüglich des Kunden. Viele Kunden liken oder teilen instinktiv etwas, andere sind da eher verhalten. Manchmal liegt es daran, dass die Kunden selbst nicht genau wissen, warum sie das tun. 

Es gibt eine Fülle neuer Online-Tools, wie z.B. Hootsuite, Social Report oder Quintly die helfen, diese komplexe Frage zu beantworten. 

Wir sollten uns folgende Fragen stellen:

  • Was sind die Bedürfnisse unserer Kunden? 
  • Was wollen sie wirklich? 
  • Was sind die zukünftigen Bedürfnisse unserer Kunden? 

Wir wollen den Kunden/User und dessen Verhalten verstehen.

Abschließend kommen wir zur “Wie”-Frage

Wir wollen zwei Dinge untersuchen: Wie gelangen unsere Zielgruppe zu unseren Beiträgen und wie verarbeiten sie Informationen.

Die User Journey kann uns hierbei helfen:

  • Wie oft kam unsere Zielgruppe mit uns in Kontakt? 
  • Auf welches Geräte lesen/schauen sie unsere Beiträge? 
  • Welche Seite besuchen sie nach unseren Beiträgen? 
  • Auf welchen Kanälen sind sie unterwegs und informieren sie sich?

Die Fragen geben uns einen guten Eindruck von der Zielgruppe.

Die Marktanalyse

Unsere favorisierte Methode ist die SWOT-Analyse. Sie kombiniert die Ressourcenanalyse sowie die Chancen-Risiken-Analyse.

Die Ressourcenanalyse konzentriert sich auf die internen Stärken und Schwächen des Unternehmens. Das Ziel ist es Unterneh­menspotentiale, die Nutzung von Ressourcen und mögliche Engpässe zu erkennen. 

Die Chancen-Risiken-Analyse richtet sich nach außen und identifiziert externe Umwelteinflüsse, die einen Einfluss auf unser Unternehmen ausüben könnten. Diese werden in soziokulturelle, technische, politisch-rechtliche, physische und wirtschaftliche Einflüsse aufgeteilt.

Nutze die richtigen Fragen für die SWOT-Analyse. Diese können Dir helfen, die Analyse sauber durchzuführen. Viele Fragen können dir nicht nur im Social Media Bereich helfen. Sei dir aber bewusst, dass du die Punkte für deine Social Media Strategie nutzen willst.

Fragen für Stärken sollten sein:

  • Was läuft gut bei uns?
  • Was lief gut bei uns?
  • Welcher Content wird oft geteilt/kommentiert?
  • Haben wir einzigartigen Content?
  • Welche Vorteile haben wir?
  • Was sind die USPs?

Ziel: Herauszufinden, welche Vorteile oder besonders günstige und einzigartige Ressourcen hat dein Unternehmen.

Fragen für Schwächen

  • Was läuft schlecht?
  • Welcher Content hatte gar keinen Erfolg?
  • Was können wir verbessern?
  • Welche Gegebenheiten führen zu Misserfolg?
  • Was sollten wir vermeiden?
  • Was sind die Schwächen des Produkts / Unternehmens/ der Abteilung?
  • Was fehlt?
  • Worin sehen andere (Fachleute oder Branchenkenner) unsere Schwächen?

Ziel: Herauszufinden, in welchen Bereichen noch Verbesserungsbedarf besteht, was vermieden werden sollte und welche Dinge zum Misserfolg führen oder bisher führten.

Fragen für Chancen 

  • Welche Chancen sehen wir / bestehen für die Zukunft?
  • Welche Chance hat das Unternehmen / das Produkt / die Abteilung (am Markt oder mit Technologien o.Ä.)?
  • Kennen wir die neuesten Trends?
  • Was lässt sich erweitern oder ausbauen?
  • Gibt es Gesetzesänderungen, die uns eine Chance bietet?
  • Welche Gelegenheiten bieten sich in Zukunft?
  • Haben gesellschaftliche Entwicklungen bereits Einfluss auf uns?
  • Gibt es lokale / saisonale / branchenspezifische Ereignisse, die neue Chancen bieten?
  • Was lässt sich aus unserer jetzigen Accounts nutzen?

Ziel: Wir wollen erfahren, ob es zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen gibt von denen wir profitieren können.

Fragen für Risiken

  • Welche Risiken bestehen / sind bereits sichtbar / werden langsam sichtbar?
  • Was macht die Konkurrenz?
  • Welche Probleme und Schwierigkeiten kommen auf das Unternehmen / das Produkt / die Abteilung zu?
  • Gibt es finanzielle Probleme?
  • Womit müssen wir rechnen? (negatives Szenario)
  • Stellen die Schwachstellen des Produktes / des Unternehmens / der Abteilung Risiko und eine Gefahr dar?
  • Gibt es Veränderungen in den Qualitätsanforderungen?

Ziel: Wir wollen ermitteln, welche Faktoren uns negativ beeinflussen können. Zum Beispiel durch finanzielle Sorgen, Gesetzesänderungen oder Ähnliches.

Anhand dieser Fragen, die nur als Beispiele dienen und nicht alle beantwortet werden müssen, lässt sich eine Liste an Punkten erstellen. Die ermittelten Punkte müssen dann aber unbedingt innerhalb des Projektteams, des Unternehmens oder der Abteilung diskutiert werden.

Jetzt wird entschieden, auf welche ausgewählten Punkte Ihr Euch im nächsten Schritt konzentrieren wollt. Wollt Ihr

  • Schwächen abbauen?
  • Stärken ausbauen?
  • Risiken vermeiden?
  • Chancen nutzen?

Die Erkenntnisse werden kombiniert und in einer SWOT-Matrix dargestellt. So werden die Vorteile der Stärken- und Chancenanalyse maximiert und die Verluste aus Schwächen und Gefahren minimiert.

Im nächsten Schritt wählst Du mit Deinem Team die aus eurer Sicht wichtigsten Punkte aus. 

2. Welche Ziele haben wir? Wo wollen wir hin?

​Im zweiten Schritt des SOSTAC-Modells gehen wir auf die Social Media Ziele ein. 

Die Social Media-Strategie konzentriert sich auf die kurz- und mittelfristigen Ziele, um die Vision zu erreichen. Denken Sie daran, dass diese immer SMART formuliert sind: spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden. 

Bei der Orientierung hilft dir das 5S-Modell:

  • Sell (z.B. Verkäufe erzielen)
  • Serve (z.B. Kundenservice erhöhen, um die Zufriedenheit zu erhöhen)
  • Save (z.B. Effizienz im Marketing steigern (Geld und Zeit sparen))
  • Speak (z.B. Mit dem Kunden interagieren oder deren Engagement erhöhen)
  • Sizzle (z.B. Begeisterung, Verweildauer)

Bestimmen Sie, was  Sie mit Social Media erreichen wollen. 

3. Die Strategie: Wie kommen wir dorthin?

Eine Strategie zu formulieren, ist im SOSTAC-Modell der schwierigste Schritt. Die Strategie zeigt auf, wie wir unsere Ziele erreichen wollen.

Folgende Überlegungen helfen bei der Formulierung:

  • Welche Zielgruppe wollen wir erreichen?
  • Wie positionieren wir unser Produkt? Wie positionieren wir unser Unternehmen?
  • Gibt es mögliche strategische Partnerschaften? (z.B. für Beträge?)
  • Welchen Content wollen wir teilen?
  • Wie äußern wir uns zu politischen Themen?
  • Wie kommentieren wir?
  • Wie gehen wir mit Kritik um?
  • Welche Daten können wir erheben und in eine Datenbank integrieren?
  • Welche Grad der Kundenbindung benötigen wir und wie wollen wir Priorisierung?
  • Welche KPI werden für die Überprüfung genutzt?

Weitere Faktoren, wie der Wettbewerb oder die Vertriebs- und Kommunikationskanäle, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Je sorgfältige die Planung, desto eher können die gesetzten Ziele erreicht werden.

Eine Social-Media-Strategie ist ein hauptsächlich digital getriebener Bestandteil eines ganzheitlichen Kommunikationskonzeptes von Unternehmen oder sonstigen Organisationen. 

Im Fokus stehen die Bedürfnisse der Stakeholder sowie das Verwirklichen langfristige Ziele mittels Einsatz der Social Media. Es handelt sich um ein Konzept, welches den Status quo der Unternehmung berücksichtigt, dem Markenkern entspricht und an strategischen Schnittstellen für die Zielgruppen respektive Personas relevanten Content vorsieht. 

Sämtliche Verhaltensweisen und Maßnahmen innerhalb dieser Strategie, unterstützen die interne und externe Kommunikation und werden fortlaufend mit Blick auf den Wettbewerb kritisch hinterfragt.

Taktiken: Wie kommen wir dorthin?

In diesem Schritt gehen Sie ins Detail. Du bestimmst die Instrumente, Kanäle und Content-Typen. 

Mit Hilfe dieses Plans werden die spezifischen Details definiert. Ein geeigneter Content-Mix deine Zielgruppe erhöht das Engagement und du erreichst dein Ziel. 

Du kannst dich am Anfang an folgende Tipps halten (denke aber immer daran, dass du deine Zielgruppe kennenlernen musst. Daher teste, teste, teste!!!!):

  • Finde heraus, wie oft und wann du posten solltest
  • Jeder Beitrag sollte 200-500 Wörter haben
  • Optimiere die Beiträge so, dass sie ein Keyword enthalten, das für dich wichtig ist
  • Stelle sicher, dass du einen Call-to-Action im Text hast
  • Ein einfacher Weg, deine Inhalte teilbar zu machen, ist, sie visuell darzustellen!

Menschen lieben es, atemberaubende Bilder zu teilen. Das Beste daran ist, dass sie in nur wenigen Minuten erstellt werden können – und du kannst sie sogar mit deiner eigenen Botschaft versehen!

Maßnahmen: Wer wird was und wann tun?

Im SOSTAC-Modell definieren Aktionen die kleinen Details innerhalb der Taktik, die darauf abzielen, eine exzellente Ausführung jeder Strategie zu gewährleisten. 

Hier empfiehlt sich mit einer Reihe von Checklisten und Leitlinien zu arbeiten, die Entscheidungen transparenter machen und einzuhaltenden Prozesse und mögliche Schulungen vor der Umsetzung definieren.

Es umfasst: 

  • Checklisten und Richtlinien
  • Systeme und Prozesse
  • Verantwortlichkeiten und Struktur
  • Training, Motivation und internes Marketing (um eine exzellente Ausführung zu gewährleisten)

Wir haben für dich eine Checklist für das Social Media Management erstellt, denn wir wissen, dass Social Media harte Arbeit ist. Zwischen Projekten, Berichten und der Bewältigung anderer Aufgaben kann sozialen Media viel Stress auslösen.

Und manchmal fragen wir uns alle, ob wir eine wichtige Aufgabe verpassen. Unsere Checkliste stellt sicher, dass du alle Aufgaben rechtzeitig erledigst und erleichtert dir die Abstimmung in deiner Abteilung. 

Diese Checkliste gliedert alle täglichen, wöchentlichen und monatlichen Aufgaben und du kannst besser priorisieren: 

Tägliche Social Media-Checkliste:

  • Überprüfe deinen Social-Media-Kalender: Welche Inhalte müssen heute live geschaltet werden? Ist heute ein besonderer Tag (z.B. Tag des Hundes, Throwback Thursday), um etwas zu posten? Hier kannst du schon die Aufgaben des Tages priorisieren.
  • Auf Kommentare antworten: Die Beantwortung von Kommentaren erfordert oft eine sofortige Reaktion, um die Kunden zufrieden zu stellen. Der Ruf des Unternehmens kann von deinen Antworten und der Pünktlichkeit abhängen. Dies ist auch eine Gelegenheit für dich, eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu entwickeln.cNegative Kommentare bieten eine Chance, die Werte und Fähigkeiten des Unternehmen und des Kundenservice zu zeigen. 
  • Überprüfe deinen Posteingang in jedem Social Media Account: Dies ist einer der wesentlichen Aspekte, da nicht jeder Benutzer den Beitrag oder das Bild kommentieren möchte. Stattdessen entscheiden sie sich für eine Anfrage per privater oder direkter Nachricht. Der Posteingang ist ein wichtiger Kanal und wird oft vergessen. Hier kommt es auf die Quantität und Qualität der Antwort an. 
  • Check die Erwähnungen: Menschen werden deine Marke in sozialen Medien erwähnen, und am besten überprüfe, ob diese negativ sein könnten. Du kannst eine Erwähnung auch in den Highlights teilen. Dieser Content ist toll, da er kostenlos ist und der User sich geschätzt fühlt. Social-Media-Monitoring-Tools wie Hootsuite oder Sprout Social eignen sich hervorragend, um Schlüsselwörter zu verfolgen und alle Diskussionen, in denen deine Marke erwähnt wird, im Auge zu behalten.
  • Beobachten des Konkurrenten: Es ist großartig, sich auf seine Social-Media-Strategien zu konzentrieren, aber man muss auch seine Konkurrenten im Auge behalten, um zu sehen, was sie für das Wachstum tun. 
  • Branchenbezogene Schlüsselwörter finden: Indem du über das Geschehen in deiner Branche bzw. Nische auf dem Laufenden bleibst, kannst du vermeiden wichtige Themen oder Gespräche zu verpassen, an denen du vielleicht teilnehmen möchtest.

Hierfür ist Google Alerts ein ausgezeichnetes Werkzeug. Es ermöglicht dir, jedes Schlüsselwort über alle von Google verfolgten Verweise zu verfolgen und Informationen zu erhalten.

Zusätzlich zu Google Alerts können Tools wie KeywordTool.io und Ubersuggest vom SEO-Experten Neil Patel immer nützlich sein. Während du mit KeywordTool.io mit der kostenpflichtigen Version viel mehr erreichen kannst, ist Ubersuggest ein völlig kostenloses Tool.

  • Entdecke die Trending Hashtags: Bevor du Hashtag-Recherchen durchführst, lege die Ziele fest, die du mit deinem Hashtag-Plan erreichen möchtest. Versuche für jedes der Ziele das passende Hashtag zu finden. Sehen wir uns einige Beispiele an: 
  • Marken-Hashtag: #ShareACoke von Coca-Cola. Du kannst solche Marken-Hashtags zum Aufbau von Markenbewusstsein verwenden
  • Saisonaler Hashtag: #Weihnachtsdekoration oder #Happyhalloween. Diese saisonalen Hashtags kann deine Sichtbarkeit erheblich steigern.
  • Standort-Hashtag: #starbuckscoffee oder #dominospizza. Diese Hashtags helfen dir, mit dem lokalen Publikum in Kontakt zu treten.

Wöchentliche Social Media-Checkliste

  • Überprüfe deine Angaben: Manche Leute haben Spaß daran, die Statistiken täglich zu überwachen, was ausgezeichnet ist; es ist jedoch besser, sie jede Woche zu überprüfen. Du kannst dich darauf konzentrieren, täglich Inhalte zu erstellen und deine Zielgruppe zu begeistern, und nach der Woche einen Schritt zurücktreten, um die Statistiken zu überprüfen.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, welche Statistiken zu überprüfen sind:
    • Der durchschnittliche Engagement-Grad mit deinem Content
    • Die Ergebnisse aller bezahlten Anzeigen
    • Welcher Beitrag  lief in dieser Woche am besten und welcher am schlechtesten?
    • Die durchschnittliche Antwortzeit auf Social-Media-Fragen
    • Wie viele neue Follower? 
  • Zeitplan für das Posting aufstellen: Es ist smart, bei der Erstellung von Content einen Wochen-Zeitplan zu erstellen. Damit entgeht man der Versuchung alle Beiträge an einem Tag zu posten. Es ist in Ordnung, manchmal aus offensichtlichen Gründen weniger zu posten. 

Darüber hinaus kannst du die Zeitplan-Funktion nutzen. Sie können für die Organisation Tools nutzen, allerdings gibt es die Funktion auf fast allen Social Media Plattformen 

  • Besprich die Strategien mit deinen Kollegen:  Die Strategie sollte regelmäßig besprochen und nachjustiert werden. Damit Erkenntnisse und Learnings nicht verloren gehen, kannst du diese einmal die Woche festhalten.  

Außerdem solltest du deine Ziele auf monatliche und wöchentliche Teilziele herunterbrechen. Auf diese Weise kannst du die Teilziele besser kontrollieren.

  • Wöchentliches Reporting herumschicken: Es ist immer gut, wenn alle im Unternehmen über die Social Media Aktivitäten Bescheid wissen. Es fördert, dass die Mitarbeiter den Accounts folgen und auch dafür im Freundeskreis werben. Social Media ist eine Plattform, über die alle Mitarbeiter schnell Inhalte mit anderen teilen können. 

Um dies zu erreichen, solltest du deine Kollegen wöchentlich daran erinnern, sich zu engagieren. Diese innerbetriebliche Werbung ist wertvoll, um mehr Kunden und Anhänger für das Unternehmen zu gewinnen.

  • Sich mit Influencer auseinandersetzen: Influencer sind in letzter Zeit immer wichtiger geworden. Es ist immer wertvoll zu wissen, welcher Influencer/in auf den sozialen Netzwerken unterwegs ist. Dafür solltest du nicht nur die großen Influencer heraussuchen, sondern v.a. auch die Micro-Influencer. Diese haben oft mehr Impact als Celebrities und große Influencer, sind kostengünstig und schneller zu erreichen. Um das Beste aus dem Influencer-Marketing herauszuholen, solltest du daher versuchen, jede Woche neue und bestehende Influencer anzusprechen.

Monatliche Social-Media-Checkliste

  • Plane deine monatlichen Themen und Kampagnen: Wenn ein neuer Monat kommt, ist es an der Zeit, sich zusammenzusetzen und die Social Media-Inhalte für die kommenden Wochen zu planen! Richte einen redaktionellen Kalender ein und plane zukünftige Kampagnen. Dazu können wichtige Nachrichten gehören, die du kommunizieren möchtest, oder konzentriere dich auf bevorstehende #Hashtags oder Feiertage. Die Struktur hilft dir bei der Erstellung von Inhalten über den gesamten Monat.
  • Brainstorming mit Ihren Teammitgliedern: Organisiere ein interdisziplinäres Brainstorming, damit andere Abteilungen und Mitarbeiter Ideen und Vorschläge einbringen können. Dies fördert die Akzeptanz innerhalb des Unternehmens und steigert die Kreativität von Social Media.

Bringe einfach Mitarbeiter zusammen, um neue Konzepte auszutauschen und kreative Inhalte für den Monat zu entwickeln. Das wird dir nicht nur helfen, bessere Ideen zu entwickeln, sondern hilft auch, dein Team engagiert und motiviert zu halten, um Großes zu leisten!

  • Führe ein Social Media Audits durch: Die Hauptaufgabe am Ende eines Monats sollte darin bestehen, die Leistungen und die KPI des Monats zu analysieren. Du kannst unterschiedliche Tools verwenden, um alle Daten zu sammeln. Google bietet mit DataStudio ein starkes Tool. Jedoch kosten die Connecter zu Facebook. FanPage Karma, Hootsuite oder Quintly sind auch wertvolle Tools. Falls du Fragen hast oder dich nicht entscheiden kannst, melde dich einfach bei uns, wir helfen dir gerne. 

Zurück zum Audit. Neben den quantitativen Zahlen, wie Anzahl der Likes, durchschnittliche Klicks, Reichweite der Beiträge oder Engagement, sind folgende Punkte wichtig:  

  • Ist es erforderlich, dass du dein Profil- oder Titelbild aktualisieren musst? 
  • Sind alle Informationen noch gültig?
  • Gibt es neue Trends auf den jeweiligen Plattformen?

Kontrolle: Wie können wir den Prozess steuern, messen und entwickeln?

Die Kontrolle umfasst die Messung der zuvor festgesetzten Maßnahmen sowie ein zeitnahes Feedback zu erhalten, um es möglicherweise zu korrigieren.

Hierfür werden KPIs verwendet, auf die man sich im Zuge der letzten beiden Schritte verständigt hat. Die Kontrolle beinhaltet auch eine mögliche Änderung von Taktiken und Aktionen, wenn die angestrebten Ergebnisse nicht erreicht werden. Die folgenden Schritte sollten im Rahmen der Kontrollphase behandelt werden:

  • Was soll gemessen werden (welche Ziele/Kennzahlen)?
  • Von wem, wie oft und zu welchen Kosten (z.B. welche Tools müssen angeschafft werden?)
  • Berichtsprozess (was passiert, wenn eine Maßnahme vollständig aus dem Ruder läuft?)

In diesem Schritt solltest du alle Leistungen überprüfen und mit deiner Strategie sowie deinen Zielen abgleichen:

  • Wird dein Ziel erreicht?
  • Wie viel Kontrolle hast du noch über deinen Maßnahmenplan und wird er ordnungsgemäß durchgeführt?
  • Wo gibt es Probleme?
  • Was sind deine nächsten Schritte?
  • Sind alle Daten vorhanden?
  • Es empfiehlt sich auch ins Detail zu gehen, wie z.B. in den gesamten Sales Funnel. Gibt es hier Probleme bei der Reichweite? Warum performt ein Foto/Video besser als andere? 

Es sollen sowohl positive als auch negative Erkenntnisse herausgezogen werden. Das SOSTAC-Modell ist ein Kreislauf, so dass diese neuen Erkenntnisse wieder Auswirkungen auf die Strategie und den Marketing-Mix haben. In diesem Sinne ist eine Strategie nie statisch und kann sich verändern.

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